Tiersterben auch im Wallis? Ein illegales Gift aus der Landi töteteBienen. Quelle: pexels (Symbolbild) Ein mit einer illegalen Substanz verunreinigtes Spritzmittel aus der Landi hat Hunderttausende Bienen in der Schweiz getötet. Das Oberwallis blieb bislang verschont. Fipronil – dieses verbotene Insektenmittel soll für den Tod Hunderttausender Bienen in der Schweiz verantwortlich sein. Gemäss Bericht der Sonntagszeitung hat ein Aargauer Imker kürzlich der Polizei gemeldet, dass seine 24 Bienenvölker auf mysteriöse Weise innert Tagen gestorben seien. Die Substanz befand sich als unerkennbare Beimischung in dem legalen und eigentlich unproblematischen Insektizid Pirimicarb, das Fenaco in ihren Agrar-Zentren verkauft. ➡︎ mehr        23.10.2019, 11:39

Das EU-Parlament hat von der EU-Kommission und den EU-Staaten mehr Einsatz für den Schutz von Bienen vor Pestiziden gefordert. Eine breite Mehrheit der EU-Abgeordneten lehnte am Mittwoch in Strassburg einen Entwurf der Kommission für eine Überarbeitung der Risikobewertung von Pestiziden als unzureichend ab. Die EU-Kommission wird nun einen neuen Text vorlegen müssen. «Wir wollen, dass die Europäische Kommission einen ambitionierteren Plan vorlegt, wie man Bienen besser schützen kann», erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der Konservativen im EU-Parlament, Peter Liese.➡︎ mehr  Schweizerbauer.ch; 23. Oktober 2019  

Gegenwind für das Bienen-Volksbegehren im Südwesten: Bauern reagieren mit einem Volksantrag. Kritik kommt auch aus einer anderen Richtung. Stuttgart (dpa/lsw) – Das Bienen-Volksbegehren im Südwesten stößt zunehmend auf Widerstand. Wissenschaftler der Universität Hohenheim kritisierten am Mittwoch die Forderungen der Artenschützer, Bauernverbände starteten als Reaktion auf das Volksbegehren einen sogenannten Volksantrag. Bei einer Umsetzung des Volksbegehrens rechnet das Umwelt- und Agrarministerium mit Kosten im dreistelligen Millionenbereich, wie die „Schwäbische Zeitung“ am Mittwoch berichtete. ➡︎ mehr  ntv; 2. Oktober 2019

36.000 Unterschriften kamen zusammen: Das baden-württembergische Innenministerium hat das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ für zulässig erklärt. Dabei sind die Forderungen selbst bei Grünen umstritten.… Dass sich in Sachen Umweltschutz Dinge zu verschieben scheinen, zeigt auch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ in Baden-Württemberg. 36.000 Bürgerinnen und Bürger haben unterschrieben. Das Innenministerium hat das Volksbegehren gebilligt, das zwei Imker nach bayerischem Vorbild auf den Weg gebracht hatten. Unterstützt werden sie von Naturschutzorganisationen wie Nabu und BUND.Haben sie Erfolg, könnten die Forderungen des Referendums zum Gesetz werden. Die Kernpunkte: 50 Prozent Ökolandbau auf Agrarflächen in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2035 Halbierung des mit Pestiziden belasteten Flächenanteils bis 2025

Die Europäische Kommission hat gestern die Europäische Bürgerinitiative „Rettet die Bienen!“ registriert. Die Organisatoren, darunter die Initiatoren des bayerischen Volksbegehrens zum selben Thema, fordern die Kommission dazu auf, „Rechtsvorschriften zu erlassen, um Lebensräume für Insekten als Indikatoren einer intakten Umwelt zu erhalten und zu verbessern“. Die Initiatoren haben nun ein Jahr Zeit, eine Million Unterschriften aus sieben Ländern zur Unterstützung ihres Vorschlags zu sammeln. mehr >> Agrarheute.de: 15. August 2019

Einige Pflanzenschutzmittel können tödlich sein für Bienen. Deswegen arbeitet die EU an strengeren Zulassungskriterien. Wirtschaftsverbände laufen dagegen Sturm und der Prozess ist intransparent – und steht stellvertretend für Demokratiedefizite in der EU. Es war der 5. Mai 2008, als ein Imker aus der badischen Provinz eine Mail mit brisanten Beobachtungen an das Stuttgarter Ministerium für ländlichen Raum schickte. Was niemand ahnte: Diese Mail stieß eine Entwicklung mit an, die bis Brüssel wirken würde – und nun, gut elf Jahre später, Mitte Juli 2019, nach langem Streit hinter verschlossenen Türen auf eine Entscheidung zusteuert. mehr » Deutschlandfunk.de; 16. Juli 2019  

Eine neue Bienenausstellung unter freiem Himmel am Ufer des Bodensees in Arbon thematisiert das Bienensterben. 70 Fotografien laden am Ufer in Arbon beim Seeparksaal ein, das Bienenvolk näher kennenzulernen. Die Ausstellung über die Bienen hat die Firma «Bee Family» aus Frasnacht/TG auf die Beine gestellt. Besucher entdecken, wie demokratisch Bienen ihre Entscheidungen treffen und wie sie eine Königin auswählen. Auch das Geheimnis ihrer Baukunst, die sechseckigen Waben, wird gelüftet. >> mehr SRF; 5. Juli 2019

Am 5. Juni wurde im Rahmen eines Honigfrühstücks im Bundeshaus die Gründung einer parlamentarischen Gruppe Bienen bekannt gegeben. Der Dachverband der sprachregionalen Imkerverbände apisuisse will über die parlamentarische Gruppe Bienen den Austausch mit den Parlamentarierinnen und Parlamentarier intensivieren und diese für die Sache der Bienen gewinnen. Dieser Gruppe haben sich 60 Parlamentarier und Parlamentarierinnen angeschlossen. mehr >> gabot.de; 11. Juni 2019

Bei einem Honigfrühstück haben eidgenössische Parlamentarierinnen und Parlamentarier am Mittwoch in Bern die parlamentarische Gruppe für Bienen und andere Bestäuber ins Leben gerufen. Der Dachverband der Imker, Apisuisse, will über diese Gruppe die Kontakte ins Parlament stärken. Mehr zu Bienen: Die Gruppe hat 60 Mitglieder, wie Apisuisse mitteilte. Geleitet wird sie von den Nationalräten Bernhard Guhl (BDP/AG) und Mathias Reynard (SP/VS). Guhl ist selber Imker, Reynard engagiert sich generell gegen das Insektensterben. » mehr Schweizerbauer.ch; 5. Juni 2019

In Rio Grande do Sul starben laut einem Bericht etwa 80% der Bienen auf Grund der Agrochemikalie Fipronil, das im Sojaanbau verwendet wird. Auch in Australien bestätigteein Labor einem australischen Imker,dass seine Bienen an einer Fipronil-Vergiftung gestorben waren. Es war nicht das erste Mal, denn schon vorher starben etwa 120 Bienenstöcke durch das selbe Insektizid.  erfahren Sie mehr Netzfrauen.de; 30. Mai 2019