Sie bestäuben die Pflanzen und sorgen so dafür, dass später auch Früchte wachsen können. Die Bienen. Und ganz nebenbei entsteht aus ihrer Arbeit auch jede Menge Honig. Obwohl noch keine genauen Zahlen vorliegen, kann man jetzt schon sagen, dass in diesem Jahr nicht so viel davon geerntet wurde, wie in den Jahre zuvor. Warum es dieses Jahr schwierig steht um den einheimischen Bienen-Honig, das hört Ihr von RSO-Reporterin Adrienne Krättli: mehr >> Südostschweiz.ch; 19. August 2019

Jeder Deutsche isst im Schnitt 1,1 Kilo Honig pro Jahr. Im welt­weiten Vergleich ist das ein Spitzen­wert. Nur 30 Prozent der Nachfrage werden dabei aus den Imkerbeständen hierzulande gedeckt. Die restlichen 70 Prozent stammen aus dem Import. Deutsche Vertreiber kaufen besonders gerne chinesischen Honig ein, da er billiger ist als jener aus Argentinien und Mexiko. Für den Konsumenten, der nicht unbedingt Honig aus der Region oder aus Deutschland verzehren möchte, kein Problem. Denn er orientiert sich ja am Siegel und verlässt sich auf die gleiche Arbeitsleistung der Bienen aus dem „Nicht-EU-Land“, das bestenfalls auf dem Glas ausgewiesen ist. Wo die Bienen ihren Honig produzieren, ist

Spargelfelder erblühen nach der Ernte und dienen Bienen und anderen Insekten als Nahrungsquelle. Der (deutsche) Spargelanbau hat zwei große Vorzüge: Zum einen dient er dem Genuss der Menschen. Zum anderen nützt er auch der Natur. Denn durch die intensive Pflege der Felder und die gute Versorgung mit Wasser und Dünger bilden Spargelpflanzen nach der Erntezeit reichlich Blüten. Sie sind eine wertvolle Nahrungsquelle unter anderem für Bienen. So kann Honig einen Anteil von bis zu 90% an Spargelpollen aufweisen, wenn er aus Regionen mit Spargelanbau stammt. Das haben Analysen des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V. ergeben. mehr » gabot.de; 15. Juli 2019