Ab morgen tönen in Gais wieder die Holzhütten. In der Ausstellung «Klang-Moor-Schopfe» können die Besucher ein Bienenvolk belauschen und hören, wie der PH-Wert eines Baches klingt. Roger Berhalter29.8.2019, 05:00 Uhr Es knackt im Schopf. Der Boden vibriert, ebenso die Wände, weil mehrere verschraubte Lautsprecher das Holz zum Schwingen bringen. «Wir hören jetzt wie die Bienen», sagt der Klangkünstler Ludwig Berger. «Auch sie nehmen Vibrationen mit den Füssen wahr.» Das Knacken und ­Vibrieren stammt von Bienen, denn Berger belauscht gerade ein Bienenvolk. Draussen auf der Wiese steht ein detailgetreues Minimodell des Schopfes. Ein Bienenhäuschen der anderen Art, das Berger mit Mikrofonen bestückt hat. Krabbeln die Bienen

Heidi Meyer zählt zum überschaubaren Kreis der Schweizer Berufsimkerinnen und -imker. Bei einem Besuch auf ihrem Hof in Buchenloo spricht sie über ihre beruflichen Herausforderungen und erklärt, wie es ist, mit der Bienenzucht seinen Lebensunterhalt zu verdienen. mehr … tagesanzeiger.ch; 8. Mai 2019