Das EU-Parlament hat von der EU-Kommission und den EU-Staaten mehr Einsatz für den Schutz von Bienen vor Pestiziden gefordert. Eine breite Mehrheit der EU-Abgeordneten lehnte am Mittwoch in Strassburg einen Entwurf der Kommission für eine Überarbeitung der Risikobewertung von Pestiziden als unzureichend ab. Die EU-Kommission wird nun einen neuen Text vorlegen müssen. «Wir wollen, dass die Europäische Kommission einen ambitionierteren Plan vorlegt, wie man Bienen besser schützen kann», erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der Konservativen im EU-Parlament, Peter Liese.➡︎ mehr  Schweizerbauer.ch; 23. Oktober 2019  

36.000 Unterschriften kamen zusammen: Das baden-württembergische Innenministerium hat das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ für zulässig erklärt. Dabei sind die Forderungen selbst bei Grünen umstritten.… Dass sich in Sachen Umweltschutz Dinge zu verschieben scheinen, zeigt auch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ in Baden-Württemberg. 36.000 Bürgerinnen und Bürger haben unterschrieben. Das Innenministerium hat das Volksbegehren gebilligt, das zwei Imker nach bayerischem Vorbild auf den Weg gebracht hatten. Unterstützt werden sie von Naturschutzorganisationen wie Nabu und BUND.Haben sie Erfolg, könnten die Forderungen des Referendums zum Gesetz werden. Die Kernpunkte: 50 Prozent Ökolandbau auf Agrarflächen in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2035 Halbierung des mit Pestiziden belasteten Flächenanteils bis 2025

Die Europäische Kommission hat gestern die Europäische Bürgerinitiative „Rettet die Bienen!“ registriert. Die Organisatoren, darunter die Initiatoren des bayerischen Volksbegehrens zum selben Thema, fordern die Kommission dazu auf, „Rechtsvorschriften zu erlassen, um Lebensräume für Insekten als Indikatoren einer intakten Umwelt zu erhalten und zu verbessern“. Die Initiatoren haben nun ein Jahr Zeit, eine Million Unterschriften aus sieben Ländern zur Unterstützung ihres Vorschlags zu sammeln. mehr >> Agrarheute.de: 15. August 2019

Einige Pflanzenschutzmittel können tödlich sein für Bienen. Deswegen arbeitet die EU an strengeren Zulassungskriterien. Wirtschaftsverbände laufen dagegen Sturm und der Prozess ist intransparent – und steht stellvertretend für Demokratiedefizite in der EU. Es war der 5. Mai 2008, als ein Imker aus der badischen Provinz eine Mail mit brisanten Beobachtungen an das Stuttgarter Ministerium für ländlichen Raum schickte. Was niemand ahnte: Diese Mail stieß eine Entwicklung mit an, die bis Brüssel wirken würde – und nun, gut elf Jahre später, Mitte Juli 2019, nach langem Streit hinter verschlossenen Türen auf eine Entscheidung zusteuert. mehr » Deutschlandfunk.de; 16. Juli 2019  

Am 5. Juni wurde im Rahmen eines Honigfrühstücks im Bundeshaus die Gründung einer parlamentarischen Gruppe Bienen bekannt gegeben. Der Dachverband der sprachregionalen Imkerverbände apisuisse will über die parlamentarische Gruppe Bienen den Austausch mit den Parlamentarierinnen und Parlamentarier intensivieren und diese für die Sache der Bienen gewinnen. Dieser Gruppe haben sich 60 Parlamentarier und Parlamentarierinnen angeschlossen. mehr >> gabot.de; 11. Juni 2019

Bei einem Honigfrühstück haben eidgenössische Parlamentarierinnen und Parlamentarier am Mittwoch in Bern die parlamentarische Gruppe für Bienen und andere Bestäuber ins Leben gerufen. Der Dachverband der Imker, Apisuisse, will über diese Gruppe die Kontakte ins Parlament stärken. Mehr zu Bienen: Die Gruppe hat 60 Mitglieder, wie Apisuisse mitteilte. Geleitet wird sie von den Nationalräten Bernhard Guhl (BDP/AG) und Mathias Reynard (SP/VS). Guhl ist selber Imker, Reynard engagiert sich generell gegen das Insektensterben. » mehr Schweizerbauer.ch; 5. Juni 2019

Wir brauchen die Bienen: Züchter wollen Interessierten die Welt der Honigsammler näher bringen Dem erstarkten Interesse an den Bienen gerecht zu werden, ist dem Bienenzüchterverein Oberrheintal wichtig. Deshalb bringt er den Menschen die Welt der Bienen erstmals am Weltbienentag – 20. Mai 2019 – näher. Das schlimme Wort, das die Gesellschaft hellhörig werden liess, heisst Bienensterben. Bienen sind fürs Ökosystem sehr wichtig, weshalb es die Bienen zu schützen gilt.  mehr Tagblatt.ch; 17. Mai 2019

Alexandra Großhans ist Imkerin im Schlossgarten – Es werden auch Führungen zu den Insekten angeboten Alexandra Großhans ist Schlossgarten-Imkerin im Schloss Schwetzingen. Mit den Bienen heißt sie den nahen Frühling willkommen. Schwetzingen. Die schöne Idee summte und brummte Alexandra Großhans mehr als 20 Jahre lang durch den Sinn: Als Kind durfte sie einen Bienenstock anschauen. „Das fand ich richtig toll“, erinnert sie sich. Schon damals wurde der Wunsch geboren, selbst Imkerin zu werden. Aber es sollte einige Zeit dauern, bis sich die inzwischen erwachsene Frau diesen Traum erfüllen sollte. Seit drei Jahren ist sie nun Schlossgarten-Imkerin im Schlossgarten von Schwetzingen. „Das Leben mit Bienen verbindet