🐝 Bienenhonig ist ein von Honigbienen zur eigenen Nahrungsvorsorge aus dem Nektar von BlĂŒten oder Honigtau erzeugtes Lebensmittel.

🐝 Bienenhonig besteht aus etwa 200 verschiedenen Inhaltsstoffen. Die Zusammensetzung kann je nach Honigsorte sehr unterschiedlich sein. Die mengenmĂ€ssig wichtigsten Inhaltsstoffe sind Fruchtzucker (27 bis 44 %), Traubenzucker (22 bis 41 %) und Wasser (ca. 18 %). Weitere typische Inhaltsstoffe sind andere Zuckerarten, Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, AminosĂ€uren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe. Honig kann flĂŒssig oder auch fest (kristallisiert) sein. Dies hĂ€ngt hauptsĂ€chlich vom VerhĂ€ltnis der beiden Einfachzucker Frucht- und Traubenzucker ab, aber auch davon, wie der Honig weiterverarbeitet und gelagert wird.

🐝 Schon in der Steinzeit nutzte der Mensch Honig als Nahrungsmittel, wie es 9000 Jahre alte steinzeitliche Höhlenmalereien mit „HonigjĂ€gern“ zeigen. Er war zunĂ€chst das einzige SĂŒssungsmittel. Der den wild lebenden Bienenvölkern abgenommene Honig wurde auch als Köder bei der BĂ€renjagd eingesetzt. Australische Petroglyphen zeigen, dass die Aborigines bereits in vorgeschichtlicher Zeit Buschhonig von stachellosen Bienen sammelten.

🐝 Im Zuge der Entwicklung von Verfahren zur Herstellung von Haushaltzucker aus ZuckerrĂŒben und Zuckerrohr ist Honig als SĂŒssmittel weitgehend verdrĂ€ngt worden. Vor allem spielt er in der modernen, weiterverarbeitenden Nahrungsmittelindustrie fast keine Rolle mehr. Trotzdem wird Honig als Nahrungsmittel, zum Beispiel als Brotaufstrich, oder als Alternative zum industriell hergestellten Zucker weiterhin geschĂ€tzt. Im Jahr 2017 betrug die Honigproduktion weltweit 1860’712  Tonnen. In der Schweiz ca. 3’500 t (s. auch Bienenhaltung in der Schweiz, 2018 von Agroscope).

🐝 In neuerer Zeit wird ein speziell vorverarbeiteter, keimfrei gemachter Honig auch zur Wundversorgung, sogar im klinischen Bereich, eingesetzt.

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Nach Augustinus ist der Honig ein Bild fĂŒr die ZĂ€rtlichkeit und die GĂŒte Gottes.

Quelle: wikipedia